Von links: Hermann Strahl (ADFC), Helmut Schreier, Gaby Jöhnk (ADFC), Christa Heckmann © Werner Wülfing

Drahtesel des Jahres 2005

 

Christa Heckmann und Helmut Schreier

 

Christa Heckmann

Geboren 1942 an der holländischen Grenze, von daher immer schon auf Rad. Die Liebe zog sie nach Unna. Die Leidenschaft für’s Radfahren brachte sie mit hierhin. Die Immer- auf-Draht-Alltagsradlerin radelt nicht spektakulär, sondern bewirkt viele kleine Wunder. Fällt der flotte Schritt ihr auf längeren Distanzen doch manchmal schwer, gibt das Rad ihr Radius. Rund um das Jonas-Haus und engagiert im dortigen Altenkreis betreut sie bei Wind und Wetter Alte und Kranke in zahlreichen Haushalten.

Jede Tat mit dem Rad. Kleine Unterbrechungen gab’s, als sie mal über den Lenker ging – aber das konnte sie nicht lange aufhalten. Auf dem Rad ist sie für die Gemeindemitglieder sichtbar und ansprechbar, sie ist die Kontaktstelle und Hoffnungsbotin in der Gemeinde. Sie ist aber auch Beispiel für Lebensfreude durch gutes Tun.

Helmut Schreier

In der Paul-Gerhardt-Gemeinde bei Männerarbeit und Sportgemeinschaft kennengelernt machte er im Juli 1985 zusammen mit Gerd Klose die erste grosse Tour nach Waalwijk. 1986 holten sie den damaligen Gemeindepfarrer Alfred Buß in seiner Ostfriesischen Heimat ab. Auch als Superintendent und Präses sucht er den Windschatten der Königsbornerrunde einmal im Jahr. Seit 1995 komplettiert Bernd Ungermann die Runde. Wurde bei den ersten Touren im Schlafsack unter Büschen geschlafen, kam später Zelten in Mode, inzwischen gönnt man sich den Luxus von Jugendherbergen.

Alle Touren hat Helmut Schreier dokumentiert. Die letzten gibt es auf DVD. Ob zum Kirchentag nach Frankfurt, zur Wiedervereinigungsfeier nach Bad Tobschau, Dänemark, Elsass, Spreewald, Schweiz... Die Tourentipps konnten vielen Nachfahren die

Urlaubsplanung erleichtern. Inzwischen trifft sich rund um die Gruppe jeden Mittwoch eine Fahrradgruppe in Königsborn, die auch neue Menschen auf den rechten Weg gebracht hat.
Die Tour 2005 steht detailliert schon im Computer: 398,5 Kilometer von der Altmühl-Quelle bis nach Passau. Auch der Präses Westfalens hat in seinem dichten Terminkalender hierfür eine Lücke offen gelassen.

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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