Abbau einer Sperre am Freizeitbad Unna

Anno 2008 - Umlaufsperren werden abgebaut oder doch nicht

 

Nach den vom Kreis Unna aufgestellten Empfehlungen zu Pollern und Umlaufsperren auf Radwegen, wurden im Jahr 2008 begonnen, auf dem Stadtgebiet von Unna Drängelgitter abzubauen.

 

Umlaufsperren behindern oder verhindern den Radverkehr. Auch in Unna gab es eine Vielzahl von den Umlaufsperren, die bei Radfahrenden Drängelgitter genannt werden. Nach den Empfehlungen des Kreises Unna hatte die Unnaer Verwaltung in einer Erhebung 26 Sperren auf Unnaer Gebiet erfass. Auf der 2. Radverkehrskonferenz im März 2007 wurde diese Auflistung mit den Empfehlungen auf Abbau oder fahrradfreundlichen Umbau vorgestellt. Diese Liste sollte bis 2009 abgearbeitet sein.

Nach dem Beschluss folgten Bedenken, Radwege könnten nun von Motorrädern befahren werden. Dies führte zu einem unausgesprochenen Moratorium.

Der ADFC begann nun einzelne Sperren zu thematisieren. Im Frühjahr 2012 stellte er den Bürgerantrag, die Sperre auf dem Stichweg zwischen Berliner Allee und der Dresdner Straße zu entfernen. Hier seien nicht nur Radfahrende, sondern auch die Bewohner des naheliegenden Hauses Kissenkamp und die Besucher des in der Nähe liegenden Spielplatzes betroffen. In der Diskussion dieses Antrages verwies die GAL auf das Vorbild des Lippeverbandes, die auf ihren Wegen sämtliche Umlaufsperren kurzfristig abgebaut bzw. fahrradfreundlich umgebaut hätten.

 

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Schweres Durchkommen für Radfahrende mit Anhängern

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Sperre auf dem Stichweg Dresdener Straße Berliner Allee

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Poller mit Unfallspuren

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