Fahrradklima-Test 2020

Fahrradklima-Test 2020 / © ADFC

ADFC-Fahrradklima-Test 2020 geht in den Endspurt

 

Zwei Wochen vor dem Aktionsende ist längst die finale Teilnehmerzahl 2018 von 170.000 geknackt. Davon stammen mit rund 48.000 Stimmen knapp 30 Prozent aus Nordrhein-Westfalen. Auch im Kreis Unna können es zwei Kommunen noch in die Wertung schaffen.

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub erinnert an den diesjährigen Fahrradklima-Test in unserer Region. Die Online-Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit, die der Fahrradclub ADFC alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium durchführt, hat zwei Wochen vor dem Aktionsende bundesweit längst die finale Teilnehmerzahl 2018 von 170.000 geknackt. Davon stammen mit rund 48.000 Stimmen knapp30 Prozent aus Nordrhein-Westfalen. Auch im Kreis Unna können es zweiKommunen noch in die Wertung schaffen.

Bereits 197 NRW-Städte und Gemeinden in der Wertung, 16 kurz davor.

Damit fundierte Ergebnisse erzielt werden können, müssen pro Klein- und Mittelstadt mindestens 50 Bewertungen vorliegen. Die dies gilt für alle Städte und Gemeinden im Kreis Unna. Im Gebiet der ADFC-Kreisverbandes Unna sind bereits Bergkamen, Bönen, Lünen, Schwerte, Selm, Unna und Werne in der Wertung. Rückenwind brauchen aber noch Holzwickede und Fröndenberg.
Der neue Vorsitzende der ADFC-Kreisverbandes Unna, Andreas Abels, sagt: „Die Zeit ist reif für grundlegende Veränderungen. Der Fahrradklima-Test ist die beste Gelegenheit, vor Ort die Knackpunkte zu benennen – aber auch zu loben, was schon gut ist. Wer also was verändern will, sollte die Chance nutzen und jetzt mitmachen! Das ist sehr unkompliziert und dauert nur ein paar Minuten.“

Wie fahrradfreundlich ist deine Stadt?

Noch bis zum 30. November 2020 können interessierte Bürgerinnen und Bürger auf www.fahrradklima-test.adfc.de an der Online-Umfrage des ADFC teilnehmen. Bei den 27 Fragen geht es darum, ob man sich auf dem Rad sicher fühlt, wie gut die Radwege sind und ob die Stadt in Zeiten von Corona das Fahrradfahren besonders fördert. Der ADFC-Fahrradklima-Test wird alle zwei Jahre mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt und findet 2020 zum neunten Mal statt. Die NRW-Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 in Düsseldorf vorgestellt. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte in sechs Einwohner-Größenklassen. Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 lagen Bremen, Karlsruhe, Göttingen, Bocholt, Baunatal und Reken in ihrer jeweiligen Größenklasse vorn. Die NRW-Großstädte landeten meist auf den hinteren Rängen.

 


https://unna.adfc.de/pressemitteilung/endspurt-adfc-fahrradklima-test-2020

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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