ADFC NRW startet Fotowettbewerb zum Neustart der Tourismusbranche

 

Nr. 12/2021, Düsseldorf, 31.05.2021

 

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub in NRW will die Tourismusbranche in Nordrhein-Westfalen bei ihrem Neustart in der Coronakrise unterstützen. Darunter die rund 750 heimischen Bett+Bike-Betriebe, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrenden eingestellt haben.

„Die Beherbergungsbetriebe haben eine schwierige Zeit hinter sich“, sagt Anke Reininger, die in der ADFC Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf als Regionalmanagerin für Bett+Bike zuständig ist: „Erst jetzt dürfen sie nach und nach wieder ihre Häuser öffnen, um den Menschen, die nach dem langen Lockdown endlich einen Tapetenwechsel brauchen, ein paar schöne Tage zu ermöglichen. Darum benötigt die Branche jetzt besonders viel Aufmerksamkeit und Unterstützung von uns allen.“  

ADFC NRW sucht Fotos: „Mein NRW-Radreise-Moment“

Zum Weltfahrradtag (3. Juni) hat sich der Fahrrad-Club in NRW daher einen Fotowettbewerb ausgedacht, der das Fahrradland Nordrhein-Westfalen von seiner schönsten Seite zeigen soll. Gesucht sind selbstgemachte Fotos, die Radreiseziele und touristische Momentaufnahmen in Nordrhein-Westfalen zeigen. Unter allen Einsendungen sucht eine Jury die zehn schönsten Fotos aus, über deren Platzierung die User auf den Social-Media-Kanälen des ADFC NRW abstimmen können. Als Preise gibt es für die ersten drei Plätze Gutscheine für Übernachtungen in den NRW-Bett+Bike-Betrieben im Wert von 250 €, 150 € und 100 Euro zu gewinnen. Die Plätze 4 bis 10 erhalten ADFC-Überraschungspakete. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Informationen auf der Internetseite www.adfc-nrw.de

Radreiseregionen in NRW sind vorbereitet

Anke Reininger, die Bett+Bike-Regionalmanagerin NRW: „Wir haben wunderbare Radreiseregionen hier bei uns, zum Beispiel Münsterland, Eifel, OWL, Ruhrgebiet oder Sauerland – und überall gibt es passende Bett+Bike-Betriebe, die sich auf die Bedürfnisse der Radfahrenden oder Radsportler*innen spezialisiert haben. Die von uns zertifizierten Betriebe nehmen Fahrradgäste auch für eine Nacht auf, sorgen für sichere und trockene Aufbewahrung der Räder und für eine vollwertige Verpflegung oder Kochgelegenheit. Und alle haben natürlich erprobte Hygienekonzepte.“

Trend Naherholung: 2020 machten 41 Prozent mehr Radausflüge in der Freizeit

Im vergangenen Jahr machten die Deutschen laut der aktuellen ADFC-Radreise-analyse eine halbe Milliarde Radausflüge in ihrer Freizeit und im Urlaub. Davon profitierten auch die Bett+Bike-Betriebe in NRW, sagt Anke Reininger: „Bedingt durch den Fahrradboom konnten Betriebe, die sich auf Fahrradgäste eingestellt haben, die wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie besser abfedern als andere Hotels und Pensionen. Einige mussten aber trotzdem schließen, da die laufenden Kosten und die Ungewissheit der kommenden Monate zu hoch waren. Darum wollen wir jetzt den Betrieben, die nun wieder öffnen, Mut machen und die Werbetrommel für den Radtourismus in NRW rühren.“ 

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In rund 40 Kreisverbänden und 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrads ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

Kontakt
Ludger Vortmann
Pressesprecher
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW e.V. (ADFC NRW)
Landesverband NRW
Karlstr. 88, 40210 Düsseldorf
Tel. 0211-6870813
Mobil 0151-67534402

Mail: presse [at] adfc-nrw.de
Internet: www.adfc-nrw.de

 

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Anke Reininger Regionalmanagerin Bett+Bike NRW

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https://unna.adfc.de/pressemitteilung/adfc-nrw-startet-fotowettbewerb-zum-neustart-der-tourismusbranche

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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