ADFC NRW-Forum: NRW-Radverkehrs-Expertise trifft sich in Dortmund

 

Nr. 23/2019, Düsseldorf, 27.11.2019

 

Neustart Klima! Vertreterinnen und Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs NRW unterstützen den 4. Globalen Klimastreik in Dortmund. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern und vielen anderen engagierten Gruppen werden sie am 29.11. mit #CyclistsForFuture auf die Straße gehen, um für einen Wandel in der Mobilitäts- und Klimapolitik zu demonstrieren. Es bedarf einer Neuausrichtung der Politik: Nur mit einer Verkehrswende zugunsten von Auto-Alternativen und einer Verdreifachung des Radverkehrs sind die Klimaziele zu erreichen.

Die Beteiligung an der Klimademonstration ist der Auftakt des „ADFC NRW-Forums“, einem Kongress, der vom 29. November bis zum 1. Dezember 2019 im Jugendgästehaus Adolph Kolping in Dortmund stattfindet. In diesem Rahmen trifft sich die gesammelte ADFC-Radverkehrs-Expertise aus ganz Nordrhein-Westfalen und diskutiert aktuelle Entwicklungen des Radverkehrs in NRW. Wichtige Themen sind unter anderem der Radschnellweg Ruhr RS 1 und das von der Landesregierung geplante Fahrradgesetz für NRW.

Höhepunkt des ADFC NRW-Forums ist unter anderem die Podiumsdiskussion mit dem Thema "Gemeinsam für die Verkehrswende in NRW", bei der auch Klima- und Umweltverbände zu Wort kommen. Es diskutieren Kerstin Ciesla, BUND Duisburg, Carla Reemtsma von FridaysforFuture, Ingo Wagner, Referent für Klima- und Energiepolitik von KlimaDiskurs NRW und Prof. Dr.-Ing. Dirk Wittowsky, Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung der Uni Duisburg-Essen mit Thomas Semmelmann, dem Landesvorsitzenden des ADFC NRW.

Essenziell für die klimafreundliche Transformation des Verkehrs ist eine neue Aufteilung des Straßenraums. Eine klimagerechte Mobilität bedeutet, dass wir hochattraktive Angebote für den Rad- und Fußverkehr in Kombination mit einem gut-ausgebauten ÖPNV brauchen.

Als Interviewpartner im Rahmen des ADFC NRW-Forums vom 29.11. bis zum 1.12. stehen Ihnen folgende Personen zu Verfügung:

  • Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW), Mit-Initiator der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“
  • Michael Kleine-Möllhoff, Vorstandsmitglied des ADFC NRW, zuständig für Radschnellwege/Infrastruktur

Veranstaltungsort: Jugendgästehaus Adolph Kolping, Silberstraße 24-26, 44137 Dortmund

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mit mehr als 45.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In knapp 40 Kreisverbänden und 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrads ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrerinnen und -fahrern mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

 


https://unna.adfc.de/pressemitteilung/adfc-nrw-forum-nrw-radverkehrs-expertise-trifft-sich-in-dortmund

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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