Kidical Mass: Kinder fordern sichere Wege

 

200 Teilnehmer*innen demonstrieren bei der bunten Fahrraddemo für sichere Radwege

 

Kinder erobern die Straße. Rund 200 Teilnehmer*innen, davon rund 80 Kinder und Jugendliche, radelten am Sonntag, 25. September,  bei der 2. Unnaer #kidicalmass.  Die Teilnehmenden forderten sichere Geh- und Radwege für alle, gerade auch für die jüngere Generation.

Unter Polizeischutz wurden entlang der sieben Kilometer langen Radrunde Gefahrstellen für Radfahrende erfahren, so zum Beispiel die Unterführung Höingstraße oder der Engpass Afferder Weg bis zur Kornstraße. Die Teilnehmer*innen sagten: Wie schön wäre es, wenn diese als Schulweg immer so gefahrlos zu passieren wären, die Hammer Straße oder die Friedrich-Ebert- und Hansastraße ebenso. In der Massener Straße brachte die Kidical Mass schiebend einen munteren, klingenden Gegenakzent zur anachronistischen Autoschau.

Beim munteren Ausklang im Bornekamp meldeten die Teilnehmenden viele Anregungen an die Organisatorinnen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. Die sollen jetzt gebündelt und in Gesprächen mit der Stadtverwaltung und in Anträgen des Fahrradclubs in die Kommunalpolitik eingebracht werden.

Das Büro, das aktuell Unnas neues Mobilitätskonzept erstellt, freut sich über Ideen, Kritik und Anregungen unter: https://www.mobilitaet-in-unna.de/ideenmelder-unna/.

Der ADFC lädt zudem ein, das Unnaer Fahrradklima zu bewerten: https://kreis-unna.adfc.de/artikel/10-adfc-fahrradklima-test-gestartet-2

 


https://unna.adfc.de/neuigkeit/kidical-mass-kinder-fordern-sichere-wege

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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