Nach Hochwasser: ADFC NRW will betroffenen Kreisverbänden helfen

 

Der Landesverband des ADFC in Nordrhein-Westfalen ermittelt aktuell den Hilfebedarf bei den Kreisverbänden des Fahrrad-Clubs, die durch das Hochwasser betroffen sind.

 

"Wir machen uns gerade ein Bild der Lage", sagt die Landesgeschäftsführerin Isabelle Klarenaar. "Wir mussten hilflos zusehen, wie unser Bundesland lokal in großen Teilen einfach weggespült wurde. Nach dem Schock haben sich viele Hilfs- und Spendenaktionen gebildet. Gleichzeitig trauern viele Menschen um ihre Angehörigen, ihre Freunde, ihre Höfe, ihre Existenzen." 

Menschliche Verluste, Sorgen um Wiederaufbau von Wohnung, Haus und Infrastruktur

Neben der Bewältigung vieler persönlicher Verluste sind viele Menschen auch durch die Beschädigungen ihrer Wohnungen und Häuser oder durch die kaputte Verkehrsinfrastruktur betroffen und hoffen auf einen schnellen Wiederaufbau. Dabei will der ADFC die volle Stärke des Landesverbands einsetzen. Der Verband will auf die Verkehrspolitik zugehen und sich für klimaschonende Alternativen der Mobilität in der Wiederherstellung der Verkehrs-Infrastruktur einsetzen. Viele Menschen erwarten beim Wiederaufbau, dass die nachhaltige Mobilität eine Rolle spiele, sagt Isabelle Klarenaar: "Autozentrierte Planungen sind passé, in den betroffenen Gebieten müssen die Verkehrswege von Anfang an neu gedacht und anders aufgeteilt werden. Der Wiederaufbau der Radverkehrsinfrastruktur darf bezüglich der Wiederherstellung der Verkehrswege nicht zweitrangig sein."

Die rund 40 Kreisverbände des ADFC NRW sind jetzt aufgerufen, nach der Hochwasserkatastrophe eine Zustandsaufnahme der örtlichen Infrastruktur zu machen. Dabei geht es auch um Rad- und Fußwege, um Pendlerrouten, die nicht befahrbar sind, um gekappte Ortsbeziehungen, sowie um radtouristische Wege.

In Not gekommene Kreisverbände sollen sich melden

Sollten Kreisverbände durch die Zerstörungen in Not gekommen sein und Hilfe für die Wiederaufnahme ihrer Aktivitäten benötigen, sollen sie sich bei der Landesgeschäftsstelle des ADFC NRW melden.

 


https://unna.adfc.de/neuigkeit/adfc-nrw-will-betroffenen-kreisverbaenden-helfen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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