Geisterrad erinnert an Unfallopfer

In vielen Städten erinnern weiße Geisterräder an getötete Radfahrer © ADFC Berlin

Unfälle 2019 / ADFC fordert fundamentale Umgestaltung der Städte

 

Das Statistische Bundesamt meldet heute einen historischen Tiefststand der Unfallzahlen in Deutschland. Die Zahl der getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer ist aber das zweite Jahr in Folge gestiegen.

 

Besonders stark ist der Anstieg bei den Nutzern von Pedelecs (plus 32,6 Prozent).

Dazu ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork:

„Die gute Nachricht ist: Der Rad- und Pedelecverkehr nimmt zu - und immer mehr Menschen wollen gesunde Alternativen zum Autofahren. Die Bundesregierung hat sich mit dem Klimapaket sogar eine Verdreifachung des Radverkehrs vorgenommen. Damit das nicht jedes Jahr zu neuen Unfallrekorden führt, brauchen wir eine fundamentale Umgestaltung unserer Städte. Wir brauchen breite Qualitätsradwege an allen Hauptachsen, Tempo 30 auf allen Nebenstraßen und intuitiv erkennbare, sichere Radwegenetze im ganzen Land. An Kreuzungen brauchen Radfahrende getrenntes Grün, an Einmündungen müssen sogenannte Haifischzähne und Schwellen den Autoverkehr abbremsen, um die Vorfahrt der Radfahrenden sicherzustellen. Wir brauchen eine neue Mobilitätskultur, die die Sicherheit von Menschen, die nicht in Autos sitzen, als oberstes Ziel hat!“   

Hinweise an Redaktionen: Genaue Unfallzahlen gibt es auf Anfrage bei Destatis. Diese Pressemitteilung sowie Themenfotos Gefahren für den Radverkehr finden Sie in unserem Pressebereich.

 

 

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 190.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Geisterrad erinnert an Unfallopfer

In vielen Städten erinnern weiße Geisterräder an getötete Radfahrer

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Radfahren in der Stadt: blockierter Radweg

Radfahren in der Stadt: blockierter Radweg

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Radfahren in der Stadt: Dichter Verkehr

Radfahren in der Stadt: Dichter Verkehr

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https://unna.adfc.de/pressemitteilung/unfaelle-2019-adfc-fordert-fundamentale-umgestaltung-der-staedte

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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