Corona: ADFC sagt Veranstaltungen ab

Corona: ADFC sagt Veranstaltungen ab © BzGA

Corona: Bundesweite Kidical Mass und Parlamentarischer Abend abgesagt

 

Das für den 21./22. März 2020 geplante bundesweite Aktionswochenende für sichere Schulradwege und lebenswerte Städte muss leider entfallen.

 

Zehntausende Kinder, Jugendliche und Familien wollten in mehr als 70 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz für eine neue Verkehrspolitik demonstrieren. Die Absage ließ sich wegen der aktuellen Corona-Infektionsgefahr nicht vermeiden. Der Termin soll aber baldmöglichst nachgeholt werden. Das teilt der Fahrradclub ADFC als Unterstützer der bundesweiten Kidical Mass mit.

ADFC-Vizebundesvorsitzende Rebecca Peters sagt: „Auch wenn Bundesgesundheitsminister Spahn das Radfahren in Zeiten von Corona ausdrücklich befürwortet, halten wir eine Massenveranstaltung in diesen Wochen für nicht vertretbar. Wir bleiben aber am Thema dran und suchen nach neuen Terminen. Gerade in Zeiten der Verunsicherung brauchen wir sichere, kindertaugliche Straßen im ganzen Land!“

ADFC sagt weitere Veranstaltungen ab

Ebenfalls entfallen muss der für den 24. März 2020 geplante Parlamentarische Abend des ADFC-Bundesverbands zum Thema „Ausbauboom 2023: Radnetze für Deutschland“ in Berlin. Auch für diesen Termin wird nach einem Ersatztermin gesucht – anvisiert ist der 16. September 2020.

Hinweise für Redaktionen: Über aktuelle Entwicklungen informieren wir laufend auf unserem Twitter-Kanal.

 

 

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Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 190.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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