Fahrradklima-Test Keyvisual grün

Fahrradklima-Test Keyvisual grün © ADFC | April Agentur

ADFC-Fahrradklima-Test 2020 knackt alle Rekorde

 

Nr. 17/2020, Düsseldorf, 15.10.2020

 

Zwischenstand zur Umfrage: ADFC-Fahrradklima-Test 2020 knackt alle Rekorde

Der aktuelle Fahrradboom zeigt sich auch beim ADFC-Fahrradklima-Test 2020. Die bundesweite Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit, die der Fahrradclub ADFC alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium durchführt, hat zur Halbzeit längst die 100.000er-Marke bei den Teilnahmezahlen geknackt. Davon stammen mit rund 35.000 Stimmen mehr als ein Drittel aus Nordrhein-Westfalen.

Fahrradklimatest steuert auf Teilnahmerekord zu

Beim vergangenen ADFC-Fahrradklima-Test 2018 hatten sich in NRW 41.000 Menschen beteiligt. Diese Zahl dürfte bereits in Kürze  geknackt sein, denn der Halbzeitstand im dreimonatigen Befragungszeitraum liegt bereits bei 35.000. 

Der Vorsitzende des ADFC-NRW, Thomas Semmelmann, sagt: „Immer mehr Menschen wollen mitreden und erreichen, dass das Fahrradfahren in ihrer Stadt sicher und komfortabel ist. Das spüren wir an der hohen Zahl der Teilnehmenden. Sie sind die wahren Verkehrsexperten. Denn die Radfahrerinnen und Radfahrer erleben täglich, wo die Radverkehrsinfrastruktur gut ist und wo dringend etwas getan werden muss. Das müssen die Verantwortlichen in der Politik endlich zur Kenntnis nehmen und handeln. Wer das auch so sieht, sollte jetzt unbedingt beim Fahrradklima-Test mitmachen.“

Bereits 147 NRW-Städte und Gemeinden in der Wertung, 80 kurz davor. 

Damit fundierte Ergebnisse erzielt werden können, müssen pro Klein- und Mittelstadt mindestens 50 Bewertungen vorliegen. Bei größeren Städten sind je nach Einwohnerzahl mindestens 75 beziehungsweise 100 Abstimmungsergebnisse nötig. Besonders hoch im Verhältnis zu den Einwohnern ist die Beteiligung zum Beispiel im münsterländischen Stadtlohn. Die NRW-Stadt mit den meisten Bewertungen zur Halbzeit ist Köln mit 3090, was etwa den Zahlen von Berlin entspricht. Der Stadt Köln auf den Fersen sind Dortmund (1602) und Düsseldorf (1328).   

Rund 80 NRW-Städte könnten es noch in die Wertung schaffen. Darunter Sundern im Sauerland, Monheim und Viersen im Rheinland, Warendorf im Münsterland, Rheda-Wiedenbrück in OWL, Oer-Erkenschwick und Waltrop im Ruhrgebiet und Xanten am Niederrhein.  

Wie fahrradfreundlich ist deine Stadt?    

Noch bis zum 30. November 2020 können interessierte Bürgerinnen und Bürger auf www.fahrradklima-test.adfc.de an der Online-Umfrage des ADFC teilnehmen. Bei den 27 Fragen geht es darum, ob man sich auf dem Rad sicher fühlt, wie gut die Radwege sind und ob die Stadt in Zeiten von Corona das Fahrradfahren besonders fördert. Der ADFC-Fahrradklima-Test wird alle zwei Jahre mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt und findet 2020 zum neunten Mal statt. Die NRW-Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 in Düsseldorf vorgestellt. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte in sechs Einwohner-Größenklassen. Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 lagen Bremen, Karlsruhe, Göttingen, Bocholt, Baunatal und Reken in ihrer jeweiligen Größenklasse vorn. Die NRW-Großstädte landeten meist auf den hinteren Rängen.

Hinweise für Redaktionen: Den aktuellen Zwischenstand zur Teilnahme gibt es auf www.fahrradklima-test.adfc.de/info-service. Die Angaben werden ausgewertet und im Frühjahr 2021 veröffentlicht. Logo und Grafiken sowie einen Erklärfilm zum ADFC-Fahrradklima-Test finden Sie im Pressebereich des ADFC. Die Ergebnisse der ADFC-Fahrradklima-Tests aus den Vorjahren gibt es auf www.fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse. Wir freuen uns, wenn Sie den Aufruf zur Teilnahme auf www.fahrradklima-test.adfc.de und den Hashtag #fkt20 weiter verbreiten, denn die Umfrage wird umso aussagekräftiger, je mehr Abstimmungsergebnisse vorliegen.  

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mit mehr als 49.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In knapp 40 Kreisverbänden und 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrads ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

 


https://unna.adfc.de/pressemitteilung/adfc-fahrradklima-test-2020-knackt-alle-rekorde-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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