Kunst sorgt für mehr Sicherheit am Radweg

 

Schon seit einigen Jahren wird die problematische Verkehrssituation auf dem Fuß- und Fahrradweg entlang der Lärmschutzwand an der Feldstraße diskutiert.

 

Augen auf beim Radeln

Mit einer gemeinschaftlichen „Good-Will Aktion“ des Bezirkspolizisten Marco Wilberg, des Beisitzenden des ADFC Kreisverband Unna, Werner Wülfing und des Stadtteilkoordinators, Felix Domogalla wurde nun erneut auf die Gefahren entlang des Fuß- und Fahrradweges an der Feldstraße hingewiesen. Dazu wurden Gefahrenzonen entlang des Weges gemeinsam mit den vorbeifahrenden Fahrradfahre*innen analysiert und aus der Sicht der Fußgänger*innen betrachtet. Parallel dazu entwarfen zwei jungen Graffiti-Künstler in Kooperation mit dem Streetworker Miguel Grosch vom Kinder- und Jugendbüros ein Graffiti das auch in Zukunft auf die Problemstellen hinweisen soll. Der Schriftzug „Augen auf beim Radeln“ ziert nun die Lärmschutzwand.

Der Fuß- und Fahrradweg an der Feldstraße ist eine wichtige Verbindungsachse für Fahrradfahrer*innen aus den Gebieten von Unna-Mitte und Unna-Süd (Gartenvorstadt) bzw. Bilmerich. Ebenso ist der Weg wichtige fußläufige Verbindungsachse für Anwohner*innen, insbesondere zu den wohnortnahen Versorgungs- und Dienstleistungsbetrieben (Edeka, Norma, Physiotherapie usw.) im Einzugsbereich. Seit mehreren Jahren wird die problematische Verkehrssituation auf dem Fuß- und Fahrradweg vor allem bei der Stadtteilkonferenz „Runde Tisch der Gartenvorstadt“ diskutiert. Noch konnten die getätigten Maßnahmen, wie Fahrbahnmarkierungen in den Kreuzungsbereichen, zu keiner Verbesserung der verkehrlichen Situation führen. Durch die geringe Breite des Weges und die südliche Steigerung des Straßenprofiles kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen den Verkehrsteilnehmer*innen. Fahrradfahrer*innen fahren mit erhöhter Geschwindigkeit und Fußgänger*innen haben durch die unübersichtlichen Zugänge keine Einsicht in die Wege. Bezirkspolizist Marco Wilberg unterstreicht das Gefahrenpotenzial an dieser Stelle „Vor allem für ältere Menschen und Kinder aber auch für alle anderen, stellen die kaum einsehbaren Zuwege eine enorme Gefahr dar.“

Mit der Aktion konnte ein weiteres Zeichen für die Rücksichtnahme im Straßenverkehr gesetzt werden - weitere Aktionen und Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der verkehrlichen Situation sollen folgen.

 


https://unna.adfc.de/neuigkeit/kunst-fuer-die-sicherheit

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    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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